Südostasien

24 Tage

  • Singapur

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  • Myanmar

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  • Kambodscha

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  • Laos

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  • China

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  • Philippinen

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  • Brunei

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  • Malysia

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  • Vietnam

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  • Thailand

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Tag 1

Unsere Südostasien-Reise 2025 begann in Singapur. Nach unserer Ankunft erkundeten wir zunächst das Zentrum und bekamen einen ersten Eindruck von dieser modernen, sauberen und gleichzeitig erstaunlich grünen Metropole.

Ein absolutes Highlight waren für uns die berühmten Gardens by the Bay. Wir waren begeistert davon, mitten in einer solchen Großstadt eine derart große und wunderschön angelegte grüne Oase vorzufinden. Zwischen tropischen Pflanzen und Palmen erheben sich die futuristischen Supertrees, während im Hintergrund die Skyline Singapurs zu sehen ist. Die gesamte Anlage hat eine ganz besondere Atmosphäre und ist definitiv ein Ort, an dem man sich problemlos länger aufhalten kann.

Natürlich besuchten wir auch das Marina Bay Sands, das mit seiner außergewöhnlichen Architektur die Skyline der Stadt prägt. Anschließend spazierten wir entlang der Marina Bay zum berühmten Merlion, einem der Wahrzeichen Singapurs. Von hier aus hat man einen tollen Blick über das Wasser und auf das gegenüberliegende Marina Bay Sands.

Weiter ging es entlang der Promenade zum Boat Quay am Singapore River. Die historischen, bunten Häuser mit ihren zahlreichen Restaurants und Bars bilden einen schönen Kontrast zu den modernen Hochhäusern direkt dahinter.

Zum Abschluss des Tages wartete noch ein besonderes Highlight auf uns: der Infinity-Pool unseres Hotels. Dieser befand sich hoch über einer großen, vielbefahrenen Kreuzung und bot einen außergewöhnlichen Blick auf das geschäftige Treiben unter uns. Im Pool zu entspannen und dabei die Stadt von oben zu beobachten, war der perfekte Abschluss des Tages.

Tag 2

Am frühen Morgen flogen wir von Singapur nach Rangun in Myanmar. Da wir aufgrund der aktuellen Sicherheitslage außerhalb Ranguns nicht weiter durch das Land reisen wollten, beschränkten wir unseren Aufenthalt bewusst auf die ehemalige Hauptstadt.

Unser absolutes Highlight war die Shwedagon-Pagode, die uns wirklich sehr beeindruckte. Die riesige, goldene Stupa ist schon von Weitem sichtbar und bildet das Zentrum einer weitläufigen Tempelanlage mit zahlreichen kleineren Pagoden, Schreinen und Buddha-Statuen.

Mindestens genauso positiv in Erinnerung geblieben sind uns die Menschen in Rangun. Wir wurden überall ausgesprochen freundlich empfangen und hatten das Gefühl, dass sich viele ehrlich darüber freuten, Touristen zu sehen. Immer wieder wurden wir angesprochen und gefragt, ob man ein Foto mit uns machen dürfe.

Anschließend besuchten wir noch zwei weitere Buddha-Tempel sowie den Aung San Park und bekamen so einen kleinen Eindruck von Rangun.

Am Abend ging es bereits wieder zum Flughafen und weiter zu unserem nächsten Ziel: Phnom Penh in Kambodscha.


Tag 3

Unseren ersten Morgen in Kambodscha verbrachten wir in Phnom Penh. Besonders beeindruckt hat uns der Königspalast mit seinen prachtvollen Gebäuden, goldenen Dächern und der weitläufigen, gepflegten Anlage. Anschließend machten wir noch einen kurzen Stopp am Unabhängigkeitsdenkmal, bevor wir Phnom Penh bereits wieder verließen.

Von dort aus machten wir uns auf den Weg nach Siem Reap. Die längere Fahrt nutzten wir für einige Zwischenstopps und besuchten unter anderem die historische Kampong Kdei Bridge, eine alte Steinbrücke aus der Zeit des Khmer-Reiches. Außerdem hielten wir am Tonle-Sap-See, dem größten See Südostasiens.

Auch ein ziemlich ungewöhnlicher Zwischenstopp wartete auf uns: ein Spinnenmarkt. Hier wurden zahlreiche Spinnen angeboten – unter anderem gebraten als Snack. Ehe Korbinian so richtig wusste, wie ihm geschah, wurde ihm kurzerhand eine lebende Vogelspinne auf die Schulter gesetzt. Definitiv eine Begegnung, mit der wir nicht gerechnet hatten!

Am späten Nachmittag erreichten wir schließlich Siem Reap und konnten es natürlich nicht abwarten, einen ersten Eindruck von den berühmten Tempelanlagen von Angkor zu bekommen. Noch am selben Tag besichtigten wir die ersten Tempel und bekamen einen Vorgeschmack auf die beeindruckende Anlage, die wir am nächsten Tag noch ausführlicher erkunden wollten.

Beim Abendessen probierten wir ein Curry mit Hühnchen, das leider hauptsächlich aus Knochen bestand. Aber bei der Vorfreude auf den nächsten Tag war das schnell vergessen.

Tag 4

Unser Tag begann noch in völliger Dunkelheit mit einer Sonnenaufgangstour durch Angkor Wat. Früh morgens machten wir uns auf den Weg zum See vor dem Tempel und warteten gespannt darauf, dass es langsam hell wurde. Die Stimmung beim Sonnenaufgang war wunderschön und der Tempel, der sich im Wasser spiegelte, bot uns fantastische Fotomotive.

Ganz so idyllisch, wie es auf den Fotos aussieht, war es allerdings nicht: Rund um den See warteten mit uns unzählige andere Besucher auf den Sonnenaufgang. Den Massentourismus muss man hier ein wenig ausblenden können.

Anschließend besichtigten wir verschiedene weitere Tempel der riesigen Anlage. Dabei gefielen uns gerade die weniger bekannten und nicht ganz so überlaufenen Tempel besonders gut. Hier konnten wir die beeindruckenden Bauwerke deutlich ruhiger erkunden und die besondere Atmosphäre viel mehr genießen.

Am Nachmittag verabschiedeten wir uns bereits wieder von Kambodscha und flogen über Pakse nach Luang Prabang in Laos. Auch dort nutzten wir den Abend noch für eine erste Erkundungstour. Wir besichtigten einige Tempel, schlenderten über den Markt und machten uns auf den Weg auf den zentral gelegenen Hügel, von dem aus man einen schönen Blick über Luang Prabang hat.

Luang Prabang begeisterte uns vom ersten Moment an. Die entspannte Atmosphäre, die kleinen Straßen und das gemütliche Treiben fühlten sich sofort nach Urlaub an. Nach den vielen Eindrücken der vergangenen Tage war es einfach schön, durch die Stadt zu schlendern und alles ganz entspannt auf sich wirken zu lassen.


Tag 5

Heute erwartete uns eine wunderschöne Tageskreuzfahrt auf dem Mekong zu den Pak Ou Caves. Zu unserer Überraschung hatten wir das gesamte Boot für uns alleine. Vorne gab es zwei Sonnenliegen und unter dem überdachten Bereich sogar ein Bett zum Entspannen – besser hätten wir uns die Fahrt kaum vorstellen können. So konnten wir die vorbeiziehende Landschaft ganz in Ruhe genießen.

Unterwegs besuchten wir ein kleines Dorf am Mekong, das uns einen authentischen Einblick in das Leben der Menschen vor Ort gab. Besonders interessant fanden wir die traditionelle Weberei, bei der wir den Frauen bei der Herstellung der farbenfrohen Stoffe zusehen konnten.

Anschließend erreichten wir die Pak Ou Caves. Die beiden Höhlen liegen direkt am Mekong und sind für ihre unzähligen Buddha-Statuen bekannt, die dort über viele Jahre zusammengetragen wurden. Schon die Lage der Höhlen am Fluss machte den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Am Nachmittag ging es weiter zu den Kuang Si Falls. Das türkisfarbene Wasser, die vielen natürlichen Becken und die üppig grüne Umgebung waren wunderschön und für uns ein weiteres Highlight rund um Luang Prabang.

Am Abend verabschiedeten wir uns schließlich von Luang Prabang und fuhren mit dem Schnellzug weiter nach Vientiane.

Tag 6

Den Vormittag nutzten wir, um Vientiane, die Hauptstadt von Laos, zu erkunden. Wir besuchten einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, darunter den zentral gelegenen Wat Si Saket mit seinen zahlreichen Buddha-Statuen sowie den Präsidentenpalast.

Unser Highlight war die beeindruckende Pha That Luang, eine große goldene Stupa und gleichzeitig das Wahrzeichen von Laos. Gemeinsam mit den umliegenden Tempelanlagen war sie für uns der schönste Stopp unserer kurzen Besichtigungstour durch Vientiane.

Am Nachmittag ging es bereits wieder zum Flughafen. Wir verabschiedeten uns von Laos und flogen weiter nach Guangzhou in China – der nächsten Station unserer Südostasien-Reise.


Tag 7

Unser nächstes Ziel war die beeindruckende Gulong Schlucht. Die üppig grüne Landschaft mit ihren steilen Felswänden bot einen tollen Kontrast zu den Großstädten, die wir bisher auf unserer Reise erlebt hatten.

Anschließend ging es zu unserem Hotel, das uns wirklich begeisterte. Wir übernachteten in einem luxuriösen Baumhaus mitten in einer wunderschön angelegten Landschaft mit heißen Quellen. Die gesamte Hotelanlage war traumhaft und allein schon ein Erlebnis für sich.

Überraschend war allerdings, dass im Hotel praktisch niemand Englisch sprach und wir uns teilweise mit Händen und Füßen verständigen mussten. Gleichzeitig machte aber genau das den Aufenthalt besonders: Andere ausländische Touristen waren weit und breit nicht zu sehen und wir hatten das Gefühl, einen Ort entdeckt zu haben, der vom internationalen Tourismus noch kaum berührt war.

Natürlich nutzten wir auch die heißen Quellen und genossen einen entspannten Nachmittag in dieser außergewöhnlichen Umgebung.


Tag 8

Heute hatten wir einiges vor uns. Unser Tag begann in Shenzhen, wo wir unter anderem den Times Square besuchten, bevor es für uns weiter nach Hongkong ging.

Dort spazierten wir über die Avenue of Stars und fuhren anschließend auf den berühmten Victoria Peak. Von oben hatten wir einen beeindruckenden Blick auf die unzähligen Hochhäuser, den Victoria Harbour und die Skyline von Hongkong.

Danach ging es mit der Fähre weiter nach Macau. Hier besuchten wir die Ruinen der St. Paul’s Church, das historische Fort und den Senado Square mit seinen portugiesisch geprägten Gebäuden. Zum Abschluss ging es in die beeindruckende Welt der riesigen Hotel- und Casinokomplexe von Macau. Rund um das Venetian fühlten wir uns mit künstlichen Kanälen und Gondeln wie in Venedig, während ganz in der Nähe Nachbildungen des Eiffelturms und des Big Ben zu sehen waren. Diese völlig andere, fast schon künstliche Welt war definitiv ein Erlebnis.

Unser Programm für diesen Tag war allerdings ziemlich ambitioniert. Nachdem wir Shenzhen, Hongkong und Macau an nur einem Tag erkundet hatten, mussten wir uns am Ende ordentlich beeilen, um unseren Flug nicht zu verpassen. Zum Glück schafften wir es rechtzeitig und flogen am Abend weiter nach Manila auf den Philippinen.


Tag 9

Am frühen Morgen flogen wir von Manila nach El Nido auf der Insel Palawan. Dort angekommen, starteten wir direkt zu unserer Island-Hopping-Tour A – und fanden uns plötzlich in einer Landschaft wieder, die fast zu schön wirkte, um wahr zu sein.

Mit dem Boot ging es zu verschiedenen Inseln, versteckten Buchten und traumhaften Stränden rund um El Nido. Wir besuchten unter anderem die Big Lagoon, die Secret Lagoon und den Seven Commando Beach. Besonders die Fahrt mit dem Kajak durch das kristallklare, türkisfarbene Wasser, umgeben von riesigen, grün bewachsenen Kalksteinfelsen, war einfach wunderschön.

Weiße Sandstrände, glasklares Wasser, Palmen und diese unglaubliche Kulisse – für uns fühlte sich dieser Tag tatsächlich wie ein wahr gewordener Traum an. Egal ob beim Kajakfahren, Schwimmen oder einfach nur beim Blick vom Boot auf die kleinen Inseln: Wir konnten uns an der Landschaft kaum sattsehen.

El Nido war für uns genau das, was man sich unter einem tropischen Paradies vorstellt – und dieser Tag definitiv eines der Highlights unserer bisherigen Reise.

Tag 10

Nach den vielen Erlebnissen der vergangenen Tage stand heute zur Abwechslung einmal nur Entspannung auf dem Programm. Wir verbrachten den Tag in unserer Hotelanlage und am wunderschönen Nacpan Beach.

Der lange Sandstrand mit Palmen und türkisblauem Meer war genau der richtige Ort, um einfach nichts zu tun und die Sonne zu genießen. Einzig die berüchtigten Sandfliegen hatten wir immer etwas im Hinterkopf – zum Glück konnten wir den traumhaften Strand trotzdem in vollen Zügen genießen

Tag 11

Am Morgen flogen wir zurück nach Manila und machten uns von dort aus auf den Weg zum Taal Vulkan. Der Vulkan liegt inmitten des Taal-Sees und bot uns mit seiner besonderen Lage und der grünen Landschaft eine beeindruckende Kulisse.

Anschließend ging es zurück nach Manila, wo wir noch die historische Altstadt Intramuros erkundeten. Hinter den alten Stadtmauern mit ihren kolonialen Gebäuden zeigte sich eine ganz andere Seite der sonst so geschäftigen Millionenmetropole.

Am Abend stand bereits der nächste Flug an. Wir verabschiedeten uns von den Philippinen und flogen weiter nach Brunei.

Tag 12

Brunei hat uns überraschend begeistert. Bandar Seri Begawan wirkte auf uns unglaublich sauber, modern und gepflegt und wir fühlten uns hier vom ersten Moment an sehr wohl.

Am Morgen starteten wir mit einer Bootsfahrt auf dem Brunei River. Dabei machten wir uns auf die Suche nach den berühmten Nasenaffen und hatten tatsächlich Glück. Die Tiere mit ihren auffälligen großen Nasen aus nächster Nähe in freier Natur zu beobachten, war gleichzeitig faszinierend und einfach unglaublich süß.

Anschließend ging es mit dem Boot weiter nach Kampong Ayer, der riesigen Wasserstadt. Besonders schön war, dass uns unser Guide zu sich nach Hause einlud. Bei Tee und Gebäck saßen wir gemeinsam in seinem Haus über dem Wasser und bekamen so einen ganz persönlichen Einblick in das Leben der Menschen vor Ort.

Danach besichtigten wir noch einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt, bevor wir uns von Brunei verabschiedeten.

Später machten wir uns auf den Weg über die Grenze nach Sabah und fuhren weiter nach Kota Kinabalu, unserer nächsten Station auf Borneo.

Tag 13

Am Morgen besuchten wir das Sepilok Orangutan Rehabilitation Centre – und dabei hatten wir richtig Glück. Da wir nur wenig Zeit hatten und es zudem regnete, waren wir zunächst skeptisch, ob wir überhaupt Orang-Utans sehen würden. Die Tiere leben hier frei im Schutzgebiet und entscheiden selbst, ob sie zu den Fütterungsplattformen kommen.

Zum Glück ließ der Regen etwas nach und tatsächlich kamen kurz darauf mehrere Orang-Utans zur Fütterung. Diese faszinierenden Tiere aus nächster Nähe und gleichzeitig in ihrer natürlichen Umgebung beobachten zu können, war ein wunderschönes Erlebnis.

Am Nachmittag flogen wir weiter nach Kuala Lumpur. Dort besuchten wir zunächst die Batu Caves mit der riesigen goldenen Statue und den bekannten bunten Treppen. Anschließend erkundeten wir das Zentrum der malaysischen Hauptstadt und natürlich durften auch die berühmten Petronas Towers nicht fehlen. Besonders am Abend waren die beleuchteten Zwillingstürme ein beeindruckender Anblick und ein schöner Abschluss dieses abwechslungsreichen Tages.

Tag 14

Nach den vielen Erlebnissen der letzten Tage war es wieder Zeit für etwas Erholung. Dafür ging es für uns nach Port Dickson, wo wir den Tag ganz entspannt in unserer Hotelanlage verbrachten.

Einmal im Leben wollten wir unbedingt in einem Overwater-Bungalow übernachten – und hier erfüllten wir uns diesen Wunsch. Unser Bungalow lag direkt über dem Wasser und hatte sogar einen eigenen kleinen Pool. Perfekt, um einfach mal nichts zu tun und einen entspannten Tag in der Hotelanlage zu genießen.

Tag 15

Am Morgen flogen wir nach Hanoi und nutzten die ersten Stunden für eine kurze Besichtigung der vietnamesischen Hauptstadt. Wir besuchten unter anderem das Ho-Chi-Minh-Mausoleum, die Tran-Quoc-Pagode und den Hoan-Kiem-See im Zentrum der Stadt.

Gegen Mittag ging es für uns bereits weiter zur berühmten Halong-Bucht, die wir bei einer Kreuzfahrt erkundeten. Landschaftlich war die Bucht mit ihren unzähligen, steil aus dem Wasser ragenden Kalksteinfelsen wirklich beeindruckend und definitiv sehenswert.

Allerdings zeigte sich hier auch die andere Seite eines so bekannten Reiseziels: Die Halong-Bucht war extrem touristisch. Zahlreiche Ausflugsboote waren gleichzeitig unterwegs und selbst die wunderschönen Strände waren teilweise voller Menschen. Die einmalige Landschaft hat uns trotzdem begeistert, für eine entspannte und idyllische Atmosphäre musste man die Menschenmassen allerdings ein wenig ausblenden.

Am Abend ging es für uns bereits wieder zum Flughafen und weiter nach Ho-Chi-Minh-Stadt.

Tag 16

Am Morgen erkundeten wir zunächst Ho-Chi-Minh-Stadt. Wir besichtigten unter anderem die Kathedrale Notre-Dame, den Wiedervereinigungspalast und das lebhafte Zentrum der Stadt, bevor es für uns weiter Richtung Mekong-Delta ging. Unterwegs machten wir noch einen Stopp an der farbenfrohen Vinh-Trang-Pagode.

Im Mekong-Delta erwartete uns ein besonders schöner und abwechslungsreicher Ausflug. Mit einem kleinen traditionellen Boot fuhren wir durch die schmalen, von dichter Vegetation umgebenen Wasserwege und erkundeten eine der Inseln. Im Gegensatz zu manch anderen Orten auf unserer Reise wirkte es hier noch sehr ursprünglich und angenehm wenig überlaufen.

Wir besuchten einen lokalen Markt, sahen Bienen und ihre Honigwaben und bekamen einen tollen Einblick in das Leben vor Ort. Etwas außergewöhnlicher wurde es, als wir sogar eine riesige Schlange halten durften. Besonders die Fahrt mit dem kleinen Boot durch die Wasserwege ist uns in schöner Erinnerung geblieben.

Am Abend fuhren wir schließlich weiter nach Ho Tram, wo wir den Tag ausklingen ließen.

Tag 17 - 20

Nach den vielen Erlebnissen und Ortswechseln der vergangenen Tage verbrachten wir die nächsten vier Tage ganz entspannt im wunderschönen Meliá Ho Tram. Die weitläufige Hotelanlage war für uns der perfekte Ort, um etwas zur Ruhe zu kommen.

Unsere Tage verbrachten wir hauptsächlich am Pool und am Strand, genossen die Sonne und ließen es uns einfach gutgehen. Nach dem vollgepackten Programm der letzten Wochen tat es richtig gut, für ein paar Tage keinen Zeitplan zu haben und einfach nur zu entspannen.

Tag 21

Am Morgen flogen wir von Vietnam nach Bangkok – und kurz nach unserer Ankunft erlebten wir etwas, womit wir nun wirklich nicht gerechnet hatten. Während wir noch im Flughafengebäude waren, begann plötzlich alles leicht zu schwanken. Ich dachte zunächst, ich würde gleich ohnmächtig werden. Erst als Korbinian meinte, dass es ein Erdbeben sei, wurde mir klar, was gerade passierte.

Wie groß das Ausmaß tatsächlich war, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Das schwere Erdbeben hatte sein Epizentrum in Myanmar, war aber auch in Bangkok deutlich zu spüren und sorgte in der gesamten Stadt für Chaos.

Zunächst machten wir uns trotzdem auf den Weg Richtung Zentrum. Schnell merkten wir allerdings, dass das keine besonders gute Idee war. Auf den Straßen herrschte Verkehrschaos und wir standen immer wieder im Stau unter Brücken und höher gelegenen Straßen. Mit dem Gedanken an mögliche Nachbeben fühlte sich das alles andere als angenehm an. Schließlich entschieden wir uns, unsere geplante Besichtigung Bangkoks abzubrechen und die Stadt zu verlassen.

Stattdessen fuhren wir weiter nach Ayutthaya und besichtigten dort die beeindruckenden Ruinen der ehemaligen Königsstadt. Danach ging es weiter zum Khao Yai Nationalpark, wo wir nach diesem ziemlich außergewöhnlichen Start in den Tag schließlich sehr spät  abends ankamen.

Tag 22

Unseren Vormittag verbrachten wir im Khao Yai Nationalpark. Die üppig grüne Landschaft war wunderschön und bei einer kleinen Wanderung überquerten wir unter anderem eine Hängebrücke. Besonders gefreut haben wir uns über die zahlreichen Affen, die wir im Park beobachten konnten.

Anschließend machten wir uns auf den Weg Richtung Küste und fuhren weiter nach Pattaya. Dort bezogen wir unser schönes Strandhotel und ließen den Tag entspannt am Meer ausklingen.


Tag 23

Heute stand wieder einmal nur Entspannung auf dem Programm. Wir verbrachten den gesamten Tag in unserem Strandhotel, dem Royal Cliff Beach in Pattaya, und genossen die schöne Hotelanlage.

Besonders toll war der große Infinity-Pool mit Blick aufs Meer, an dem wir einen Großteil des Tages verbrachten. Nach den vielen Erlebnissen der vergangenen Tage tat es richtig gut, einfach die Sonne und das Meer zu genießen und einmal nichts weiter vorzuhaben.


Tag 23

An unserem letzten Tag holten wir schließlich die Stadtbesichtigung von Bangkok nach, die wir aufgrund des Erdbebens einige Tage zuvor abbrechen mussten.

Wir besuchten den prachtvollen Königspalast sowie einige der bekanntesten Tempel der Stadt. Besonders beeindruckend waren der Wat Pho mit seinem riesigen liegenden Buddha und der direkt am Chao Phraya gelegene Wat Arun mit seinem markanten, reich verzierten Tempelturm.

Damit ging unsere abwechslungsreiche Reise durch Südostasien zu Ende. Am Abend machten wir uns auf den Weg zum Flughafen und traten mit unzähligen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck unseren Heimflug an.