Südwest-Afrika

5 Tage

  • Kongo

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  • Angola

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  • Sao Tome

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  • Gabun

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Tag 1

Unser erstes Ziel in der Republik Kongo war die beeindruckende Diosso-Schlucht. Bei einer kleinen Wanderung erkundeten wir die außergewöhnliche Landschaft mit ihren leuchtend roten Felsen und tiefen Einschnitten. Besonders überrascht waren wir davon, wie wenig touristisch dieser wunderschöne Ort war. In einem stärker touristisch erschlossenen Reiseziel wäre eine solche Landschaft vermutlich längst eine bekannte Sehenswürdigkeit und entsprechend gut besucht.

Anschließend ging es weiter nach Pointe-Noire, wo wir uns die Stadt etwas genauer ansahen. Unter anderem besuchten wir das markante historische Bahnhofsgebäude, bevor wir zum Strand flanierten. Der breite Sandstrand bildete einen schönen Abschluss unseres ersten Tages und zeigte uns noch einmal eine ganz andere Seite der Stadt.

Tag 2

Unser zweiter Tag führte uns nach Angola. Von Luanda aus machten wir uns zunächst auf den Weg zum beeindruckenden Tal des Mondes, dem Miradouro da Lua. Die außergewöhnliche Landschaft mit ihren rötlich-braunen, bizarr geformten Felsformationen, tiefen Rinnen und schroffen Spitzen erinnerte tatsächlich ein wenig an eine Mondlandschaft. Durch Erosion sind hier über die Jahre ganz besondere Formen entstanden, die zusammen mit den verschiedenen Rot- und Brauntönen eine wunderschöne Kulisse bildeten.

Anschließend besuchten wir das Sklavenmuseum, das an die Geschichte des Sklavenhandels in Angola erinnert. Danach erkundeten wir das Zentrum von Luanda und bekamen einen ersten Eindruck von der angolanischen Hauptstadt.

Zum Abschluss ging es noch auf die langgezogene Halbinsel vor Luanda. Hier spazierten wir am Strand entlang und genossen den Blick auf das Meer und die Skyline der Stadt.


Tag 3

Heute erkundeten wir die Insel São Tomé bei einer Rundfahrt entlang der Ostküste. Schon die Fahrt war wunderschön: Überall um uns herum üppiges Grün, dichter tropischer Regenwald und unzählige Palmen. Besonders beeindruckend war der Pico Cão Grande, eine markante Felsnadel, die fast senkrecht aus der grünen Landschaft emporragt und schon von Weitem zu sehen ist.

Ein außergewöhnlicher Stopp war die ehemalige Plantage Roça Água Izé mit ihrem alten, inzwischen stark verfallenen Krankenhaus. Einige Menschen haben sich in den verlassenen Gebäuden ein Zuhause eingerichtet. Wir gingen ein Stück hinein und schauten uns die Überreste des Krankenhauses an. Obwohl sich das zunächst etwas ungewohnt anfühlte, begegneten uns die dort lebenden Menschen ausgesprochen freundlich. Unterwegs machten wir immer wieder Halt an schönen Stränden. Die Kombination aus tropischer Vegetation, Palmen, Bergen und Meer machte die Insel landschaftlich für uns zu etwas ganz Besonderem.

Tag 4

Heute ließen wir es in unserem Club Santana Beach Hotel ganz ruhig angehen. Wir verbrachten den Tag am wunderschönen Strand und in der Hotelanlage, genossen die Sonne und den Whirlpool.

Außerdem probierten wir zum ersten Mal Stand-up-Paddling aus, was uns viel Spaß machte. Ein rundum entspannter und gelungener Tag.

Tag 5

Unser nächstes Reiseland war Gabun. In der Hauptstadt Libreville starteten wir mit einer kleinen Stadtrundfahrt und besuchten unter anderem das Nationalmuseum. Hier erwartete uns eine ziemlich außergewöhnliche Erfahrung: Mit einer VR-Brille konnten wir die schwer zugängliche Iroungou-Höhle virtuell betreten und in 3D erkunden. So etwas hatten wir zuvor noch in keinem Museum erlebt und waren umso überraschter, eine derart moderne und aufwendig gestaltete Ausstellung ausgerechnet hier vorzufinden.

Anschließend ging es hinaus ins Grüne. Im Arboretum Raponda Walker unternahmen wir eine kleine Wanderung durch den dichten tropischen Wald und bekamen einen ersten Eindruck von der üppigen Natur Gabuns.

Danach erkundeten wir den Akanda-Nationalpark bei einer Bootsfahrt durch die Mangrovenlandschaft. Dabei konnten wir verschiedene Tiere beobachten, darunter Echsen, zahlreiche Vögel und die ungewöhnlichen Schlammspringer, die sich sowohl im Wasser als auch an Land fortbewegen können.

Am nächsten Tag hieß es bereits wieder Abschied nehmen und wir traten die Heimreise an. Damit ging unser kurzer, aber unglaublich abwechslungsreicher Afrika-Trip durch die Republik Kongo, Angola, São Tomé und Príncipe und Gabun zu Ende.