Westafrika II

6 Tage

  • Guinea

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  • Burkina Faso

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  • Elfenbeinküste

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  • Kap Verde

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Tag 1

Unseren ersten Tag in Guinea begannen wir mit einer kleinen Stadtrundfahrt durch Conakry. Dabei besuchten wir unter anderem die Große Moschee sowie die Kathedrale der Hauptstadt.

Anschließend machten wir uns auf den Weg zu einem kleinen, unglaublich belebten Fischerhafen, von dem aus unser Boot zu den Îles de Los ablegte. Überall herrschte geschäftiges Treiben, Fischer brachten ihren Fang an Land und unzählige Fische lagen zum Verkauf bereit. Touristen sahen wir hier weit und breit keine und hatten das Gefühl, mitten im ganz normalen Alltag der Menschen gelandet zu sein.

Mit dem Boot fuhren wir anschließend zur Île de Kassa, einer der Inseln des Îles-de-Los-Archipels. Dort erwarteten uns mit dem Red Sand Beach und dem White Sand Beach zwei wunderschöne und völlig unterschiedliche Strände. Besonders der rötliche Sand in Kombination mit den außergewöhnlichen Felsen gefiel uns richtig gut, aber auch der helle Sandstrand war einfach bezaubernd.

Die Insel selbst erkundeten wir auf eine eher unkomplizierte Art: Bekannte unseres Guides nahmen uns kurzerhand auf ihren Motorrädern mit. Ohne Helm ging es über die Insel – ganz selbstverständlich und so, wie es dort offenbar üblich war. Gerade diese spontane und unkomplizierte Tour machte den Ausflug für uns zu einem besonderen Erlebnis.

Tag 2

Am Morgen flogen wir weiter nach Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso. Unser absolutes Highlight wartete etwas außerhalb der Stadt: die heiligen Krokodile von Bazoulé.

Die frei lebenden Krokodile gelten hier als heilig und leben seit Generationen friedlich mit den Dorfbewohnern zusammen. Für uns war der Besuch ein Wahnsinnserlebnis: Wir durften uns direkt über die Krokodile stellen und sie tatsächlich auch berühren. Frei lebenden und eigentlich gefährlichen Tieren auf diese Weise so nahe zu kommen, war eine wirklich außergewöhnliche Erfahrung.

Aufgrund der angespannten Sicherheitslage in Burkina Faso wollten wir unseren Aufenthalt bewusst kurz halten und keine weiteren Ausflüge unternehmen. Zurück in Ouagadougou machten wir lediglich noch eine kurze Stadtrundfahrt und besuchten unter anderem die Kathedrale.

Anschließend ging es bereits wieder zum Flughafen. Mit einer Zwischenlandung in Niamey im Niger flogen wir weiter nach Abidjan in der Elfenbeinküste.

Tag 3

Nach einer Nacht in einem schicken Hotel mit tollem Infinity-Pool starteten wir unsere Erkundung der Elfenbeinküste. Abidjan überraschte uns dabei vom ersten Moment an. Wir hatten die Stadt nicht so modern erwartet: beeindruckende Gebäude, breite und gut ausgebaute Straßen und eine Skyline, die wir so überhaupt nicht auf dem Schirm hatten. Bei unserer Stadtrundfahrt besuchten wir unter anderem die außergewöhnlich gestaltete Kathedrale.

Anschließend ging es in den Banco-Nationalpark, eine riesige grüne Oase mitten im Großraum Abidjan. Zwischen dichter tropischer Vegetation unternahmen wir eine kleine Tour und konnten an einem Fluss sogar riesige Welse füttern.

Weiter ging es nach Grand-Bassam. Der breite, von Palmen gesäumte Sandstrand war traumhaft schön und bei einem lokalen Bier genossen wir erst einmal die entspannte Atmosphäre am Meer. Danach erkundeten wir noch das historische Viertel der ehemaligen Kolonialstadt. Dabei kamen wir zufällig an einer kleinen Töpferei vorbei. Der Töpfer bemerkte schnell meine Begeisterung für sein Handwerk und ließ mich ganz spontan selbst an die Töpferscheibe. Gerade solche ungeplanten Begegnungen sind oft die schönsten Erinnerungen einer Reise.

Am Abend ging es zurück zum Flughafen und weiter nach Dakar im Senegal. Von der Elfenbeinküste verabschiedeten wir uns nur ungern – besonders Abidjan hatte uns mit seiner Modernität und seinem überraschend gut entwickelten Stadtbild total begeistert.


Tag 4

Nach den vielen Eindrücken der vergangenen Tage ließen wir es heute in Somone an der senegalesischen Küste etwas ruhiger angehen. Im African Queen Hotel verbrachten wir einen entspannten Tag am schönen Strand.

Außerdem unternahmen wir eine Bootsfahrt durch die Lagune von Somone. Dabei konnten wir zahlreiche Vögel beobachten und entdeckten immer wieder kleine Krebse am Ufer. Die ruhige Lagunenlandschaft mit ihrer vielfältigen Tierwelt war eine schöne Abwechslung zum Strand.

Am Abend hieß es bereits wieder Abschied nehmen vom Senegal. Wir flogen weiter auf die Insel Sal und damit zu unserer nächsten Station: Kap Verde.

Tag 5

Heute erkundeten wir die kapverdische Insel Sal bei einer abwechslungsreichen Inselrundfahrt. Einer unserer ersten Stopps war die Shark Bay. Im flachen Wasser konnten wir kleine Haie beobachten, die tatsächlich direkt zwischen unseren Füßen hindurchschwammen – ein ziemlich außergewöhnliches Gefühl.

Weiter ging es durch die karge Wüstenlandschaft der Insel, wo wir zum ersten Mal eine echte Fata Morgana erlebten. In der Ferne sah es tatsächlich so aus, als würde mitten in der trockenen Landschaft ein kleiner See liegen. Je näher wir kamen, desto mehr verschwand das vermeintliche Wasser. Faszinierend war, dass sich die Täuschung sogar auf unseren Fotos erstaunlich gut erkennen ließ.

Anschließend besuchten wir die Salinen von Pedra de Lume. In dem extrem salzhaltigen Wasser konnten wir baden und uns einfach an der Oberfläche treiben lassen – ein lustiges und ungewohntes Erlebnis.

Ein weiterer Stopp war das berühmte Blue Eye bei Buracona mit seiner felsigen Küstenlandschaft und dem intensiv blauen Wasser. Auch hier konnten wir baden

Am Nachmittag verbrachten wir noch etwas Zeit am Sandstrand in Santa Maria.

Tag 6

Unseren letzten Tag verbrachten wir ganz entspannt in unserer riesigen Hotelanlage, dem Água Hotels Vila Verde. Die Anlage war so weitläufig, dass sie mit ihren zahlreichen Gebäuden, Wegen und Pools fast wie ein eigenes kleines Dorf wirkte.

Allerdings war erstaunlich wenig los. Teilweise fühlte sich die riesige Anlage dadurch fast wie eine kleine Geisterstadt an – irgendwie ungewöhnlich, aber auch ganz interessant. Wir verbrachten die letzten Stunden unserer Reise gemütlich am Pool, bevor es am Abend zum Flughafen und schließlich wieder nach Hause ging.